Luft-Boxer

Die Seite für Freunde der luftgekühlten Boxermotoren

Übersicht über die Restaurationsarbeiten

Im folgenden sind chronologisch die Restaurationen oder Modifikationen dokumentiert, die wir an Tobi ausgeführt haben. Den Anfang macht gleich eine kleine Transplantation, die wir Anfang 2014 vorgenommen haben: aus einer hirntoten T2b-Pritsche wurde die Anhängerkupplung explantiert, entrostet, an der Aufnahme der Stoßstange rechts etwas geschweißt, schwarz pulverbeschichtet und - mitsamt einem neuen Kabelstrang - in Tobi implantiert.

AHK

PEKA-AHK 1200 kg, neuer Westfalia-Kabelsatz und Aluminium-7-fach-Steckdose im "Vintagelook".

 

Westfalia-Anhänger 400 kg
die nagelneuen Celastofedern
IMG_4801.JPG

Durch den TÜV war der Anhänger noch mit den alten Federelementen gekommen (unklar, wie...), dann hatte ihn ein Freund mit in den Schwedenurlaub genommen. Den überstanden die Federn nur mit einer dicken Schicht Panzertape...


Hier die brandneuen Celastofedern.

Dazu gab's einen 1980-er 400-kg-Anhänger von WESTFALIA. Das meiste waren Reinigungsarbeiten. Die waren aber nötig...


Uns fiel auf dem Deckel unseres Anhängers der Gepäckträger auf, der - anders als bei einem Westfalia-Anhänger zu erwarten - im Seitenrahmen ein umgedrehtes "W" zu tragen schien. War er verkehrt herum montiert worden?

Und hier die Auflösung unseres Rätsels, entdeckt auf einem T3-Bulli in unserer Nachbarschaft:


Der Gepäckträger ist nicht von Westfalia, sondern von "MALCO" und wurde offenbar nachträglich auf dem Deckel montiert. Das "umgedrehte W" ist also in Wirklichkeit richtig herum.

IMG_4802.JPG

Dann kam der Juli 2014. Eigentlich sollte nur die rubbelnde Kupplung überprüft und ggf. ausgetauscht und der Ölverlust am vorderen Kurbelwellendichtring (getriebeseitig) eindedämmt werden, dann wurde die große Runde draus:

  • Schwungrad überarbeiten lassen, Simmering austauschen
  • Kupplung komplett erneuern
  • Schaltstangenkupplung erneuern
  • Rückfahrschalter am Getriebe austauschen
  • Auspuff erneuern
  • Ventildeckeldichtungen und verschiedene Kleinteile am Motor austauschsen (nachdem dieser mit Bremsenreiniger unter seiner millimeterdicken Speckschicht überhaupt erst mal sichtbar wurde)
  • und klar: Ölfilter, Ölwechsel, Getriebeöl.

Und weil wir dann schon mal alles raus hatten und an alles gut ran kamen, habe ich mir den Unterboden vorgenommen: schon vorher war sichtbar, dass der Unterboden in einem guten Zustand war: festsitzender Unterbodenschutz an den meisten Stellen, an einigen hart und bröckelig, darunter meist lupenreines, an manchen Stellen mit Flugrost versehenes originales Taigagrün. Also abgekärchert, gefährdete Stellen mit Rostumwandler bearbeitet, nochmals abgekärchert, dann neuen Unterbodenschutz aufgetragen.

Leider kam uns dabei das Heckabschlussblech suspekt vor, und die genauere Überprüfung lies noch eine weitere, größere Operation folgen: die Erneuerung wesentlicher Teile des queren Heckabschlussträgers, des Heckabschlussblechs und angrenzender Blechteile. Näheres s. Fotogalerie.

Und schließlich fielen bei der Untersuchung der Unterseite unseres Autos auch noch ein verschlissener Spurstangenkopf und verschlissene untere Traggelenke beidseits auf...


Letzte Änderung 24.08.2014

Karosserieblech am Längsträger re. hi.
Heckabschlussblech nach probatorischem Anschleifen
...und was darunter zum Vorschein kam
...und DArunter
...und weg damit
Verbindung von Längsträger und Heckquerträger
...also weg auch damit...
Hierin wurde ein Mäusenest gefunden, verlassen zwar, aber eindeutig der Standzeit von 2010-13 zuzuschreiben
...und so sieht's nach der Bearbeitung aus. Jetzt kann geschweißt werden!
Nach dem Schweißen
Detail links
Nach der Feinarbeit 1
Nach der Feinarbeit 2
Nach der Feinarbeit 3
...und Schutz drauf...
Gespachtelt und geschliffen
...und grundiert
in toto
...irgendwas stimmt hier aber noch nicht...
Der Unterboden nach dem Abkärchern
Hier einige gute Stellen
Der bräunliche Belag auf einigen Stellen...
...besteht aus angetrocknetem Rostumwandler
Hier sind auch weniger gute Stellen sichtbar...
...aber nie schlechter als hier am Bildunterrand zu sehen.
Zumeist sah's aber so aus
Am Ende sollten es 6 Dosen werden...
Das Zeug dringt in alle Ecken - auch bei einem selbst. Mein Schutz war also trotzdem unzureichend...
Der Unterboden vor Einbau des Motors
Detailaufnahme am Schluss...
Geschafft...

Galerie 1:

Die Geschichte vom Unterboden

Galerie 2:

Der Heckabschluss

Malco-M.jpg